Im Zuge der Berichterstattung über die bedenkliche Datensammelwut diverser Social Networks wie beispielsweise Facebook entschließen sich immer mehr Nutzer, einem eventuellen Datenmissbrauch vorzubeugen, und ihren Facebook-Account zu löschen.
Während die Anmeldung bei Facebook sehr einfach ist, haben die Betreiber die nötigen Schritte zum Löschen des Accounts fein säuberlich versteckt. Zu wertvoll sind die Daten der Nutzer, als das man zu viele von ihnen verlieren könnte, denn die Werbewirtschaft freut sich über die Möglichkeit, so zielgenau wie mit fast keinem anderen Medium ihre Botschaften an die Frau und den Mann bringen zu können. Deshalb hier eine kurze Anleitung, wie der Account bei der Datenkrake geschlossen werden kann.
Um den Account zu löschen, muss sich der Benutzer zur Hilfefunktion begeben, die sich rechts unten auf der Startseite von Facebook befindet. Hier muss nach dem Begriff „Account löschen“ gesucht werden und Facebook vergisst nicht zu erwähnen, dass man den Account auch nur deaktivieren könnte. Das Gewissen der Nutzer wird gezielt angesprochen, denn schließlich soll man doch nicht zu denjenigen gehören, die mit dem Trend gehen. Wer sich die Arbeit der Suche ersparen möchte, kann in Facebook eingeloggt direkt auf den folgenden Link klicken:
https://www.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account
Die nun erscheinende Seite muss der Nutzer mit „Absenden“ bestätigen und wird auf eine weitere Seite mit einer Sicherheitsabfrage geführt. Hier wird das Passwort abgefragt, um eine eventuell unberechtigte Löschung des Accounts zu verhindern. Allerdings ist für all jene, die ihr Passwort vergessen haben, an dieser Stelle Schluss und der Account kann nicht gelöscht werden. Weitere Zwischenschritte sind nötig, um das Passwort herauszufinden und anschließend kann der Prozess von Neuem begonnen werden. Wurde die doppelte Sicherheitsabfrage beantwortet, muss mit „Ok“ bestätigt werden und ein weiteres Fenster öffnet sich, welches darüber informiert, dass die Daten nach weiteren 14 Tagen gelöscht werden. Ob dem tatsächlich so ist, kann vorerst nicht nachvollzogen werden.
Eine bebilderte Anzeige in einzelnen Schritten findet sich auch bei tagseoblog.de.
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